| Aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung für die Erhaltung und Entwicklung der Kulturlandschaft wird die Wertschöpfung für die Landwirtschaft durch die Ausnutzung regionaler Potenziale bei der Erzeugung von Lebensmitteln und nachwachsender Rohstoffe sowie beim Aufbau agrotouristischer Angebote erhöht. Nichtproduktive, aber ökologisch wertvolle Flächen werden im Sinne des Arten- und Biotopschutzes und der Offenhaltung der Landschaft nachhaltig entwickelt. |
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Entwicklungsziele
- Wir tragen dazu bei, die Kulturlandschaft zu erhalten, damit sie auch weiterhin ihre wichtigen Funktionen hinsichtlich des Arten- und Biotopschutzes, als Wirtschaftsraum einer vielfältigen Landwirtschaft, in der Erholungsfunktion für die Bevölkerung, in ihrer soziokulturellen Bedeutung und in der touristischen Entwicklung erfüllen kann.
- Besondere Aufmerksamkeit richten wir in Zukunft auf die Entwicklung von Verwertungsmöglichkeiten für extensiv bewirtschaftetes Grünland in den von Verbrachung bedrohten Talräumen.
- Wir fördern in unserer Region aktiv den Klimaschutz. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung nachwachsender Rohstoffe (z. B. Holz) aus der Land- und Forstwirtschaft.
- Durch die Initiierung innovativer Flurneuordnungsverfahren unterstützen wir sowohl die Erhaltung einer leistungsfähigen Landwirtschaft als auch die nachhaltige Sicherung historischer Kulturlandschaften.
Stärken und Schwächen
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Stärken/Chancen Landwirtschaft
Landschaft
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Schwächen/Probleme Landwirtschaft
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Handlungsschwerpunkte
| Landwirtschaftliche Infrastruktur | Regenerative Energie | Regionale Vermarktung |
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| Erhaltung und dynamische Entwicklung der Kulturlandschaft |
Optimierung des Arten- und Biotopschutzes |
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| Kategorie A: Umsetzung durch Zusammenschluss Wirtschaftsband A9 Fränkische Schweiz |
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| Kategorie B: Umsetzung durch Kooperation mehrerer Gemeinden |
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| Kategorie C: Umsetzung durch einzelne Gemeinde oder sonstigen Träger |
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Weitere Projekte
Neben den Haupt-Projekten, die in Einzelprojektbeschreibungen detailliert dargestellt sind, wurden im Laufe des ILE-Prozesses noch weitere Ideen vorgeschlagen:
- Indoor- und Outdoor-Fischproduktion „Niederrheinfisch“ (Creußen)
- Regionale Vermarktung von landwirtschaftlichen Nischenprodukten (z. B. Damwild, Wild, Fische, Lammprodukte, alte Getreidesorten)
- Regionale Vermarktung von Braugerste
- Obstvermarktung
- Nutzung der Trocknungsanlage in Prebitz zum Aufbau eines Marktes für regenerative Energieträger aus der Landwirtschaft (Holz, Stroh, Heu- und Rapspellets usw.)
- Förderprogrammberatung von Landnutzern in Wasserschutzgebieten
- Modellprojekte zur Wasserrückhaltung im Hochwasserschutz
- Durchführung von Projekten zur Gewässerrenaturierung
- Fortführung der Flurneuordnungsverfahren aus den 1960er und 1970er Jahren
- Aussiedlung der Großmarkthalle für Obst in Igensdorf

