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Einen Besuch wert ist...

... das Deutsche Kameramuseum Plech

TeaserDie Gemeinde Plech liegt zwischen Bayreuth und Nürnberg und ist sehr gut über die A9 zu erreichen. Besuchern bietet sich eine landschaftlich beeindruckende Gegend die zum verweilen einlädt. Eine besondere Attraktion stellt der Freizeitpark „Fränkisches Wunderland" dar. Und vor kurzem kam eine weitere Attraktion hinzu: „Das Deutsche Kameramuseum".

Die offizielle Einweihung wird im Frühjahr 2012 stattfinden, doch bereits am 4. Dezember 2011 öffnete das „Deutsche Kameramuseum" seine Pforten und ist seitdem jeden Sonntag für Besucher zugänglich. Zusätzlich findet dort jeden ersten Sonntag im Monat die Plecher Foto- und Filmbörse statt.

Zu finden ist das Museum im Obergeschoss der Grundschule Plech. Auf rund 160 Quadratmetern in drei Räumen können mehr als 13.000 Exponate, darunter 5.000 Foto- und Filmkameras, Projektoren und Objektive aus der Stiftung Kameramuseum Kurt Tauber bestaunt werden.

Zwei besondere Highlights sind der wieder originalgetreu aufgebaute Fotoladen Fischer aus Rhauderfehn in Ostfriesland und eine 4,40 Meter lange hölzerne Riesen-Reprokamera der Firma Falz & Werner aus Leipzig. Die Möbel im Fotoladen stammen aus dem Jahr 1956. Die Riesen-Reprokamera stammt, aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und diente, wie der Name schon sagt, der möglichst originalgetreuen Reproduktion von zweidimensionalen Vorlagen wie Büchern, Gemälden oder Stichen. Die riesige hölzerne Apparatur ist mittels vier Federn auf einem rollbaren hölzernen Grundgestellt angebracht, so dass keinerlei Erschütterungen übertragen werden.

 

Weitere Infos hier: www.deutsches-kameramuseum.de

 


...unsere Region - mit der Dampfbahn Fränkische Schweiz!

img_dfsZwischen Behringersmühle im Markt Gößweinstein und Ebermannstadt fährt die erste Museumsbahn Frankens. Sie verläuft im Tal entlang der Wiesent durch eine traumhafte Naturlandschaft. Zwischen den beiden Endstationen macht sie halt in Burggaillenreuth, Muggendorf, Streitberg und Gasseldorf. Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie!

Tarife: z.B. Hin- und Rückfahrt:

Kinder (6-11 Jahre) 5€, Erwachsene 10€

Weitere Infos und Fahrplan unter www.dfs.ebermannstadt.de

Telefon: 09194-794541, Fax: 09194-794542

Text und Bild: Tourismusbüro Gößweinstein

 


 

...die Burg Gößweinstein   img_info


img_burg2Unsere ILE-Region verfügt über mehrere Burgen und Schlösserteils im Privatbesitz, teils öffentlich zugänglich. Zahlreiche Ruinen zeugen von der wechselhaften Geschichte der Region.
Auch über Gößweinstein thront eine (gleichnamige) Burg, die wir diesmal vorstellen wollen. Bereits 1076 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt und war von mehreren kleineren Ortschaften umgeben. Ursprünglich war die Anlage in Richtung Westen weit größer, dieser Bereich wurde aber während der Hussitenkriege um 1430 vollständig zerstört. Doch auch danach muss die Burg noch größere Ausmaße gehabt haben, da bis in das 17. Jahrhundert hinein sehr viele verschiedene Gebäude zu der Anlage gezählt wurden. Die zugänglichen Räume des Hauptgebäudes, die Kemenate und der Wohnbereich zeigen die Wohnsituation des Hochmittelalters. Ergänzend befindet sich in den Gängen eine beeindruckende Waffensammlung. Im Nebengebäude ist die Burgkapelle, mit Sakristei und das Originalverlies sehenswert. Besonders erwähnt werden muss der einmalige Ausblick, den man von den Burgmauern aus hat.

Text und Bild: Tourismusbüro Gößweinstein

 

 


 

...die Hummelstube im Hummeltal     img_info

 

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Seit Ende 2008 hat die „Hummelstube", die volkskundliche Sammlung von Annemarie Leutzsch, besser bekannt als „Rettl aus'm Hummelgau", ihr neues Domizil im so genannten Zeckenhaus in Hummeltal, einem ehemaligen Wohnstallhaus.

Es wurde 1846 erbaut und 2006 von der Gemeinde Hummeltal angekauft, die das Gebäude grundlegend renovieren und zum Museum umgestalten ließ. Im neuen Museum wird weiterhin die Tradition der Hummelstube der Rettl, ein Museum für den ganzen Hummelgau zu sein, fortgeführt.

 

 


img_hummelstube2Möbel, Kleidung und Textilien aller Art, verschiedenster Hausrat, schriftliche Dokumente und auch Bilder geben Aufschluss über das Leben auf einem Bauernhof im Hummelgau Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Exemplarisch wird dies anhand der Themen „Schlafen", „Arbeiten", „Kindheit", „Essen" und „Kleidung/Tracht" aufgezeigt. Besondere Highlights des Museums sind das Schlafzimmer mit Schablonenmalerei und ein Tante-Emma-Laden.

 

 

 

Zum Museum gehört außerdem ein Kräutergarten mit all den Pflanzen, die in einem Bauerngarten üblicherweise zu finden waren. Sonderausstellungen und museumspädagogische Programme sollen bald noch das Angebot des Museums abrunden.

Text und Bilder: Sandra Kastner

 
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